Category
Kapitel 1
Diese Aussage kann man anhand einiger Konstanten der Natur, von denen es mehrere gibt, veranschaulichen. Lass uns das Hauptaugenmerk auf vier der bekanntesten dieser Konstanten richten, die Grundkräfte der Physik – starke Kernkraft (auch: starke Wechselwirkung), schwache Kernkraft (auch: schwache Wechselwirkung), elektromagnetische Wechselwirkung und Gravitation. Zwei davon, die starke und die schwache Kernkraft, sind verantwortlich für die Herstellung von Kohlenstoff, der Stoff, auf dem alles bekannte Leben basiert.
Es ist nicht ungewöhnlich oder überraschend wenn man erwartet, dass der, der das Universum erschaffen hat, einem eine Rechtleitung und Führung hinsichtlich dieser Dinge gibt, denn der Schöpfer hat uns mit Mitteln versorgt, um all unsere Bedürfnisse zu befriedigen, sowohl körperliche als auch emotionale. Der Mensch hat Hunger und braucht Nährstoffe, um zu überleben – all die Dinge, die diese Nährstoffe enthalten, sind vorhanden. Wir haben Durst – es gibt Getränke, wir brauchen Kleidung – alles ist da, woraus man sich etwas herstellen kann, um sich vor widrigem Wetter zu schützen, usw.
Aber kein Grund die Hoffnung aufzugeben. Schau dir die Leute, die da deinen Hausflur bevölkern, genau an. Indem du den gleichen logischen, verstandsbasierten Prozess durchläufst wie vorher, wirst du schnell einige Dinge entdecken, durch die du herausfindest, wer der rechtmäßige Ableser ist. Zum Beispiel könnte er oder sie eine Art Ausweis haben und eine Uniform mit dem Namen deines Stromanbieters drauf.
Oder wie wäre es mit: „Lass mich einfach mal fühlen, wer der Richtige sein könnte und dann glaube ich ganz fest daran, dass es stimmt.“ Nein, eher nicht.
Es gibt keinen überzeugenden Grund, weshalb man einfach davon ausgehen könnte, dass das was die Eltern und Vorfahren geglaubt haben, die Wahrheit ist. Es macht auch keinen Sinn einfach zu „glauben“ und blind zu Vertrauen, ohne jegliche verstandsbasierte Rechtfertigung.
Es gibt noch einige andere Tests, die man anwenden kann, um zu prüfen, ob der Ausweis gültig ist oder nicht. Eine Sache, die Sinn macht, ist die Idee der Universalität, der Allgemeingültigkeit. Was damit gemeint ist, ist dass die Botschaft des Schöpfers für alle sein sollte. Solange man davon ausgehen kann, dass im Allgemeinen jeder Mensch die Fähigkeit und Kapazität besitzt, um die Existenz des Schöpfers zu verstehen und dementsprechend auch tiefgründige Fragen über Leben, Tod, das Universum und anderes stellen kann, scheint es unvernünftig zu behaupten, der Schöpfer würde nur einer ausgesuchten Gruppe von Menschen die Rechtleitung schicken und alle anderen im Dunkeln stehen lassen. Natürlich könnte der Schöpfer gute Gründe haben nur eine besondere Auswahl auszusuchen, die dann der weisen Leitung folgt, genauso wie es gute Gründe geben könnte nur einer einzigen Person die Botschaft zu geben, anstatt jeden einzeln anzusprechen. Dennoch stellt sich dann die Frage, was passiert, wenn man nicht zu den Ausgesuchten gehört? Was sollen wir machen? Das scheint dann irgendwie irrelevant zu werden. Es scheint komisch, dass der Schöpfer, der für jeden Menschen die Möglichkeiten alle seine Bedürfnisse zu befriedigen zur Verfügung gestellt hat, dies im Bezug auf die psychologisch, mental und spirituell größten Bedürfnisse, nämlich die Antworten auf die großen Fragen, nicht gemacht haben soll!
WARNUNG!
So, wieder zurück zu dem Punkt, an dem wir stehen geblieben waren.
Interessant anzumerken ist auch, dass „Islam“ ein arabisches Wort ist, das eine Bedeutung hat. Man könnte es übersetzen mit „Unterwerfung“ unter oder „Hingabe“ zum Schöpfer. Ein Muslim ist also jemand, der behauptet der Rechtleitung des Schöpfers Folge zu leisten. Er behauptet außerdem, dass die grundlegende Botschaft an den einen, einzigartigen und alles übersteigenden Gott zu glauben und ihm zu folgen, die Botschaft ist, die der Schöpfer immer wieder besonderen, auserwählten Menschen, die als Propheten oder Gesandte bezeichnet werden, offenbart hat. Die Bezeichnung dieser Religion ist nicht an einen bestimmten Namen oder Platz gebunden. Judentum (Juda), Christentum (Christus), Buddhismus (Buddha), Hinduismus (Indien), Zoroastrismus (Zarathustra), sind alle an eine Person oder einen Platz gebunden.
Es gibt de facto keinen vernunftbasierten oder rationalen Grund, wieso das eben genannte nicht von Gott stammen sollte. Es ist nicht mit unserem “modernen” Leben zu vereinbaren? Na und! Was wenn der Schöpfer die Moderne nicht mag und auch keine von Menschen gemachte Ideologie? Ich sage nicht, dass dies wirklich der Fall ist, ich verdeutliche nur, dass das keine vernunftbasierte Antwort auf die Behauptung ist, der Quran stamme vom Schöpfer.
Erstens: Der Quran lehrt das, was von jedem überall verstanden werden kann und zwar, dass es einen Schöpfer gibt, der anders ist als die Schöpfung. Viele Verse im Quran erläutern genau das, zum Beispiel:
Der Orientalist Richard Burton schreibt, der Quran den wir heute haben, ist der “Text, der uns überliefert wurde, in der Form in, der er vom Propheten zusammengestellt und akzeptiert wurde. Was wir heute in unseren Händen halten, ist der Mushaf [Text] von Muhammad.”
Davon abgesehen ist die darin enthaltene grundlegende Botschaft sehr klar. Es gibt nur einen Gott, der zu all seinen Geschöpfen gnädig und barmherzig ist, aber besonders zu den demütigen, bescheidenen und gläubigen unter ihnen. Die, die arrogant sind und die Wahrheit ablehnen, bestraft er schwer. Das Leben ist eine Prüfung und wenn wir sterben und das Universum, so wie wir es jetzt kennen, zu Ende geht, dann wird ein Tag kommen, an dem wir wieder zum Leben erweckt werden. An diesem Tag werden wir beurteilt und entweder mit unendlicher Glückseligkeit belohnt oder mit nie endender Qual bestraft.
Muhammad konnte, wie die meisten Menschen auf der arabischen Halbinsel zu dieser Zeit, weder lesen noch schreiben. Er hatte keinen Zugang zu diesem Wissen. Es war also damals eine Herausforderung an seine Gegner und ist es bis heute an all diejenigen, die sich weigern zu akzeptieren, dass der Quran vom Schöpfer stammt: Woher hat Muhammad all die im Quran enthaltenen Informationen? Einige christliche Polemiker sind so weit gegangen zu behaupten, dass Muhammad selbst ein ketzerischer christlicher Geistlicher gewesen wäre, der nach Arabien geflohen wäre. Andere behaupten, er hätte von einem dissidentischen Mönch gelernt. Allerdings ist es diesen Leuten, trotz der so reichlich vorhandenen Literatur und der in aller Ausführlichkeit erhaltenen Geschichte über Muhammads Leben, bis jetzt nicht möglich gewesen, diese Person zu identifizieren, geschweige denn zu erklären, wie er sich über einen Zeitraum von 23 Jahren in denen der Prophet predigte, versteckt halten konnte.
Die vernünftigste Schlussfolgerung, die sowohl den beeindruckenden Informationsstand des Qurans, als auch die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit von Muhammad erklärt, ist, dass er wirklich war, was er behauptete zu sein: der Gesandte Gottes.
Kapitel 6
Das erste Beispiel kommt aus dem Bereich Geschichte. Viele Christen haben versucht Muhammad in die Schuhe zu schieben, er hätte von der Bibel abgeschrieben, was aus mehreren Gründen ein ziemlich dämlicher Vorwurf ist. Einer der Gründe ist, dass es zu dieser Zeit überhaupt keine Bibel auf Arabisch gab. Und selbst wenn es eine gegeben hätte, Muhammad hätte sie nicht lesen können. Nun stimmt es aber, dass viele Personen, die im Quran erwähnt werden, auch in der Bibel zu finden sind. Die einfache Erklärung dafür ist, die meisten von ihnen sind Gesandte Gottes. Der Quran als letzte Offenbarung des Schöpfers sieht ihre Geschichten als vorbildliche Beispiele an, die die Gläubigen motivieren und inspirieren. So ist es auch nicht befremdlich, dass Abraham erwähnt wird, denn die Araber betrachteten ihn als ihren Vorvater. Eine biblische Bezeichnung für die Araber ist Ismaeliten, aufgrund ihrer Abstammung von Abrahams Sohn Ismael.
Hier sind zwei kleine, aber beeindruckende Details aus der Geschichte von Moses im Quran.
“In dem Buch Réflexions sur le Coran habe ich das Ergebnis einer solchen Beratung festgehalten, die ein Dutzend Jahre zurückliegt und mich veranlasste einen Experten zu fragen, der zusätzlich das klassische Arabisch beherrscht. Einer der bekanntesten französischen Ägyptologen, der diese Voraussetzungen erfüllte, war so freundlich mir die Frage zu beantworten. Ich zeigte ihm das Wort Haman, welches ich – genauso wie es im Quran steht – abgeschrieben hatte und sagte ihm, dass es aus einem Satz aus einer aus dem 7. Jahrhundert stammenden Quelle entnommen wurde und dass der Satz im Zusammenhang mit einer Person steht, die aus der ägyptischen Geschichte stammt.
Denk mal über die Welt vor 1400 Jahren nach und über das Wissen, das die Menschen damals hatten – oder vielleicht sollte man besser sagen, das Wissen, das die Menschen damals nicht hatten, insbesondere im Bezug auf das Universum und die Umwelt. Natürlich hatten manche Denker und Philosophen erstaunliche Entdeckungen gemacht, sogar den Erdumfang haben sie eingeschätzt, aber sie haben auch vieles ganz falsch verstanden. Legenden und Mythen waren im Überfluss vorhanden.
Eines dieser Dinge ist die Embryonalentwicklung des Menschen. Die Vorstellung, dass wir in unserer Entwicklung als Fötus verschiedene Stufen durchlaufen, ist noch immer recht neu. In der Antike, aber auch der Frühen Neuzeit gab es viele Theorien, die heutzutage fast ein bisschen albern klingen. Eine der vorherrschenden Theorien im 18. Jahrhundert war zum Beispiel etwas, was präformationistische Theorie genannt wird. Sie besagt, dass eine Kreatur bereits vorgefertigt im Spermium sitzt und nur größer wird. Es wurde sogar behauptet man hätte dies mit den einfachen Mikroskopen, die damals vorhanden waren, beobachtet! Soviel zu `sehen heißt glauben´!
Kapitel 7
Das Leben, erklärt uns der Quran, ist eine Prüfung. Deswegen gibt es Freude und Leid, Gesundheit und Krankheit, Reichtum und Armut, gut und schlecht, Tag und Nacht, Licht und Schatten. Wir erkennen eine Sache durch ihr Gegenteil. Wie sollen wir das Gute zu schätzen wissen, wenn es das Schlechte nicht gibt? Wie oft ist es vorgekommen, dass jemand die Gesundheit erst zu schätzen wusste, als er oder sie krank geworden ist?
Kapitel 8
Verfügbare Sprachen
Russian — ЧЕЛОВЕК В КРАСНЫХ ПОДШТАННИКАХ
Ukrainian — ЧОЛОВІК В ЧЕРВОНИХ ПІДШТАНИКАХ
Armenian — ԿԱՐՄԻՐ ԿԻՍԱՎԱՐՏԻՔՈՎ ՏՂԱՄԱՐԴԸ
Bosnian — ČOVJEK U CRVENIM GAĆAMA
German — Der Mann in der roten Unterhose
English — The Man in the Red Underpants
Hungarian — A piros alsónadrágos férfi
Romanian — Bărbatul cu șort roșu
Albanian — Pantallonakuqi
Swedish — MANNEN I RÖDA KALSONGER